Musik bringt Menschen zusammen. Auch Gläubige. Durch Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder drücken Christen ihre tiefe Verbundenheit im Glauben an Jesus aus. Sie werden eins in ihrer Begeisterung für Gott (innere Haltung) und in ihrer Anbetung Gottes (äußere Handlung).
Für manche Christen spielt der Gemeindegesang keine wichtige Rolle. Zwar hören sie gerne zu, aber selber singen? »So schief wie ich singe?« Dann lieber gar nicht mitsingen?
Doch hier ist das Problem: Die Bibel spricht etwa 400-mal über das Singen, und mehr als 50-mal gibt sie Gläubigen die direkte Anweisung, Gott Loblieder zu bringen. Für Jesus-Nachfolger sind Anbetungslieder keine Option – sie sind der normale Ausdruck ihres Glaubens.
Der Hebräerbrief nennt das »Frucht der Lippen« (Hebr 13,15). Damit ist kein bloßes Lippenbekenntnis gemeint, bei dem man innerlich kalt bleibt. Es ist echte Frucht, echte Begeisterung, echte Liebe. Diese Frucht wächst aus einem persönlichen Glauben – ganz natürlich.
Wenn du dich nun fragst: »Wo bekomme ich diese innere Begeisterung her?«, dann probiere es einfach aus: Singe beim Gottesdienst mit, lies den Text und lass den Inhalt auf dich wirken. Mach das Lied zu deinem persönlichen Gebet zu Gott – er wird es hören.
Du hast mir meine Klage verwandelt in einen Reigen, du hast mir den Sack der Trauer ausgezogen und mich mit Freude gegürtet, dass ich dir lobsinge und nicht stille werde. HERR, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.
—Psalm 30,12–13